Annetts überschaubare Küche

Wer zu mir kommt, muß sich Messer, Gabel und Teller mitbringen: Ich habe nur ein Besteck, einen Teller, ein Glas, eine Pfanne und einen Topf. Klingt komisch, ich weiß. Ich bin viel umgezogen und wollte Ballast abwerfen. Ich fühle mich wohl, so bescheiden zu leben. Wenn ich vielleicht irgendwann ein Kind habe, werde ich Teller kaufen.

Annett Louisan, Brigitte 24/2011

Was meint ihr – wohltuend spartanischer Lebensstil oder übertrieben?

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2 Antworten zu “Annetts überschaubare Küche

  1. Gerade sind mir fast die Teller ausgegangen für meine Gäste, die gleich kommen werden. Aber ich bin sicher, es hätte keinem etwas ausgemacht, die Werkzeuge selbst mitzubringen, wie ich es schon oft auch getan habe, wenn ich irgendwo zu Gast war. So ganz hat glücklicherweise noch niemand das studentische Leben verlassen und sich noble Services angeschafft, die womöglich nicht mal in die Spülmaschine dürfen. Alles bunt gemischt, Hauptsache lecker.

    Aber mal ehrlich, so ein bisschen aus romantischen Hintergedanken sollte man schon zwei Teller und so weiter haben – nicht jeder Schwarm steht darauf, noch vor allem anderen gleich aus der gemeinsamen Schüssel zu speisen. 🙂

    • Oh ja, das ist ein gutes Argument! 🙂
      Vielleicht lädt Frau Louisan ihre Verehrer lieber zum Essen ein oder läßt sich in deren Wohnung bekochen… wer weiß.

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