Gehört: Auf Tuchfühlung – Second-Hand boomt

Ich habe ja an anderer Stelle bereits erwähnt, daß reines Ausmisten nur die halbe Miete ist, und wir uns konsequenterweise auch Gedanken über unser Kaufverhalten machen müssten. Was vielleicht nicht besonders innovativ erscheint, aber nach wie vor eine gute Lösung ist: Second-Hand Shopping.

In diesem Artikel bzw. Podcast berichtet Viktoria Kau von den Gründen, die Menschen zum Kauf von Vintagekleidung motivieren – höhere Qualität, bessere Verarbeitung bzw. hochwertigere Stoffe als die der massenhaft produzierten Kleidung heutiger Billigketten sind nur einige davon. Wer Kleidung zum Kilopreis kauft, kann darüber hinaus auch noch echte Schnäppchen machen, was aber nicht heißen soll, daß man nur Ramsch bekommt. Ich selbst habe in meinem Lieblingskiloladen z.B. schon eine Windjacke von The North Face und ein Hemd von Cheap Monday erstanden. Und wer schon einmal in Hamburg in der Marktstraße war, weiss, dass solche Orte von ihrem ganz eigenen Flair umweht werden, das keine Hochglanzboutique dieser Welt nachbilden kann.

Lohnenswert ist Second-Hand meiner Meinung nach auch bei Möbeln. Statt bei IKEA & Co für einiges Geld Einrichtungsgegenstände zu kaufen, die man spätestens nach dem 3. Umzug beerdigen kann, findet man in diversen Gebrauchtwarenläden oder den Ebay-Kleinanzeigen eine Vielzahl an hochwertigen bis ausgefallenen Möbelstücken, die einem darüber hinaus nicht in jedem 2. Wohnzimmer wieder begegnen. Und da die Zahl derer, die dank neuer Möbel die alten Garnituren loswerden wollen, die Zahl der Möbelsuchenden (gefühlt) bei weitem übersteigt, bewegen sich die Preise meistens in einem sehr akzeptablen Rahmen. Diesem Umstand haben wir es übrigens auch zu verdanken, daß meine sehr geschäftstüchtige Mutter regelmäßig die Möbel in unserem Haus austauscht 😉

Habt ihr auch schon tolle Second-Hand-Funde ergattern können? Dann zeigt sie mir! 🙂

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Eine Antwort zu “Gehört: Auf Tuchfühlung – Second-Hand boomt

  1. Diverse Möbel lassen sich auch gut selber bauen, erst recht wenn man wie ich ein Vitamin B in einem Unternehmen für Holzgroßhandel hat. Im Unistädtchen Tübingen räumt die Uni so alle zwei Jahre ihr Möbellager aus. Weswegen ich einen alten Tisch aus einem Seminarraum als Esstisch habe. Hat mich deutlich weniger gekostet als eine einfache Tischplatte bei Ikea und ist auch noch robuster. Viele solcher Entscheidungen erübrigen sich, wenn man nach dem Studium an der Uni bleibt und nicht sich dicke Hosen in der Wirtschaft holt. Man hat einfach nicht die Kohle für eine neue Einrichtung. Dafür hat man am Ende aber auch nicht die Bude, die halt alle haben.

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