Gelesen: Kapitalismus – Formel für ein besseres Leben

Und schon wieder ein interessanter Artikel der ZEIT… Dieses Mal beschäftigt er sich mit der Frage, wie Konsum und Glück bzw. Zufriedenheit voneinander abhängen und was das für unsere Gesellschaft bedeutet. Die Quintessenz:

Das Besondere an all dem: Die momentane Zufriedenheit hängt anscheinend viel stärker an Aktivitäten als von Dingen ab. Ob man morgens in einem teuren Mercedes im Stau steht oder in einem billigen Fiat, ist gar nicht so wichtig. An den Auto-Typ gewöhnt man sich, an das Erlebnis, egal ob negativ oder positiv, nicht.

Eine Änderung der gesellschaftlichen Verhältnisse sei allein schon dadurch möglich, daß man sich mit dem Thema Glücksforschung beschäftige:

Die Gesellschaft aus sich heraus zu verwandeln, das ist für Glücksexperten vielleicht die größte Hoffnung nach dem Motto: Sind die Menschen erst einmal glücksaufgeklärt, entscheiden sie eventuell anders. Dann, und da sind sich linke und liberale Forscher ausnahmsweise einmal einig, würden sie mehr Wert aufs Erleben als aufs Haben legen. Darin liegt auch eine Hoffnung fürs Weltklima, weil die Wirtschaft auf diese Weise mit Dienstleistungen für die erlebnishungrigen Bürger weiter wachsen könnte, ohne jährlich noch mehr Rohstoffe aus der Erde zu zerren und mit hohem Energieaufwand in Produkte zu verwandeln.

Auch wenn diese Gedankengänge den eigenen Wirkungsbereich teilweise schon recht weit überschreiten, lohnen sie sich allemal. Wer mehr darüber lesen möchte, dem seien die unterhalb des Artikels verlinkten weiterführenden Berichte empfohlen, da die ZEIT im Rahmen der Kapitalismusdebatte eine ganze Reihe guter Artikel veröffentlicht hat – diese hier im einzelnen vorzustellen, würde den Rahmen allerdings sprengen.

Viel Spaß beim Lesen!

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