Neues Jahr, neues Glück

Seid ihr auch voller Vorsätze ins neue Jahr gestartet? Ich bin ein großer Fan davon, sich zum Jahresende mal zu überlegen, wo man steht und was sich in den vergangenen 365 Tagen verändert hat. Auch wenn man das natürlich auch an jedem anderen Tag tun könnte, hat Silvester bzw. der 1. Januar nach wie vor eine große Wirkung, und diese zu nutzen kann so verkehrt doch nicht sein.

In Bezug auf das Thema dieses Blogs steht für mich nach wie vor das „A thing a day“-Projekt auf dem Plan. Zwar habe ich das im vergangenen Jahr bereits durchgeführt (und dabei festgestellt, daß das hin und wieder gar nicht so einfach ist), aber die Tatsache, daß ich Ende Dezember noch ganz flott mein Pensum nachholen konnte (im Weihnachtsstress und über die Feiertage blieb das hin und wieder liegen), zeigt mir doch, daß dieses Kapitel noch längst nicht abgeschlossen ist. Außerdem ist es der einfachste Weg, den ich kenne, um am Ball zu bleiben. Ich habe allerdings die Regeln für mich etwas geändert (so zähle ich z.B. doppelt vorhandene und dann aufgebrauchte Kosmetikartikel in diesem Jahr mit), damit der Druck nicht zu groß ist und ich mehr Energie für neue Projekte habe – es muß ja auch weitergehen!

In erster Linie geht es mir in diesem Jahr nämlich darum, die neugewonnene Freiheit, die ich durch weniger Zeug und mehr Geld habe, auch produktiv zu nutzen. Das bedeutet: endlich die Freunde zu besuchen, denen man das schon seit Jahren versprochen hat. Die Zeit zu haben, die Bücher zu lesen, die Städte, Museen und Veranstaltungen zu besuchen und die DIY-Projekte zu verwirklichen, die sich auf immer länger werdenden ToDo-Listen türmen. Und die Dinge auszuprobieren, die man „schon immer mal machen wollte“.

Schon in der Vorweihnachtszeit hat sich das als sehr glücksspendendes Rezept erwiesen – ich habe ein paar Hausschuhe fertiggestrickt, die schon ein Jahr hier herumlagen, und das noch viel länger in der Schublade schlummernde, in Geheimschrift angefertigte Tagebuch meiner Großmutter übersetzt, da ich beides zu Weihnachten verschenken wollte. Dazu liefen diverse Alben, die ich noch nie durchgehört hatte, was meine Musiksammlung um ein paar schöne Stücke bereichert hat. Und beim Zusammenstellen meines Reisegepäcks für die Feiertage habe ich ein paar Kleidungsstücke wieder für mich entdeckt, die ich lange nicht getragen habe. So hat mir in der Summe also nicht der Kauf von neuen Dingen, sondern die Wiederbelebung bereits vorhandener Gegenstände ein paar schöne Momente beschert – und das in einer Zeit, die im Allgemeinen als sehr stressbehaftet gilt!

Der weitere Plan lautet also:

  • Dinge loswerden, die nicht mehr benötigt werden
  • Vorhandenes neu bzw. besser nutzen
  • den reduzierten Ballast für schöne Freizeitvorhaben nutzen!
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