Gesehen: Die 20 größten Konsumsünden

Anlässlich einer Themenwoche hat 3sat einen Betrag über die 20 größten Konsumsünden  ausgestrahlt (die von den Zuschauern im Vorfeld erkoren worden waren), den ich mir heute endlich komplett ansehen konnte.

Gedanken während des Guckens:

  • Das meiste, gerade auf den hinteren Plätzen (Kreuzfahrten, Plastikspielzeug, Deko, Haustiere, Feuerwerk, Schnittblumen) macht mich überhaupt gar nicht an.
  • Unglaublich, was manche Leute zu brauchen glauben (20.000€-Ring)
  • Bestes Zitat: „Die Leute sitzen zu Hause und ihnen ist langweilig! Deshalb fangen sie an, den Hunden die Augen so zu operieren, dass sie traurig aussehen. Und Gott sitzt wahrscheinlich im Himmel und denkt sich: Och nö, was ist denn jetzt da los?“ (Carolin Kebekus)
  • Wenn es um Sport, Reisen und Mode geht, fühle ich mich am ehesten beim Sündigen ertappt
  • wieder was gelernt: jede 3. Schnittblume bei uns kommt aus Kenia und schon ein kleiner Hund hat den ökologischen Fußabdruck eines Geländewagens
  • Sarah Wiener hat einen hinreißenden Dialekt
  • ich sollte mal wieder meinen Kleiderschrank ausmisten – ach ja, und der Korb mit dem Flickzeug steht da ja auch noch rum
  • „Ohne einen Tropfen Alkohol ist Entspannung und Spaß für viele von uns unvorstellbar“ – bitte was?! 3sat, das ist ja wohl nicht euer Ernst
  • ich sollte mein Handy öfter ausstellen oder unerreichbar weglegen
  • bei Fleisch kann ich leider wirklich gar nicht verzichten – aber ich kann ja wenigstens mehr darauf achten, woher es kommt
  • Warum ist Fernsehen auf Platz 5 und Bücher nicht mal unter den Top 20? Armes Deutschland.
  • Zucker? Hm. Darauf erst mal ein Ferrero Küsschen 😉
  • um Kaffee wird eigentlich wirklich ganz schön viel Geschiss gemacht – danke Starbucks, Senseo und George Clooney
  • Wenn ich mir den Konsumgewinner so angucke, bin ich als Ingenieurin ja viel mehr in der Position, verantwortungsbewussten Konsum mitzugestalten, als ich dachte!

Aber egal, wie die individuelle Wertung nun aussehen mag – es ist auf jeden Fall ein guter Beitrag, um mal wieder auf einfachem Wege über die eigenen Gewohnheiten und die damit verbundenen Folgen für die Umwelt und die Gesellschaft nachzudenken. Und wem das nicht reicht: Hier gibts noch viele weitere Beiträge zum Thema, z.B. wie grüner Konsum zur Klimaverbesserung beitragen kann, wie effizient Tauschmodelle sind und welche Bedürfnisse und Wünsche Shopping in uns befriedigt.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!

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