Nachlese: Von allem zuviel.

Fast hätte ich meinen Namensvetter in der bereits angesprochenen 3sat-Themenwoche übersehen – grober Fehler! Was unsere ständig klingelnden Smartphones mit unserem Gehirn anstellen, wieviel Auswahl wirklich hilfreich ist und warum wir eigentlich gar nicht so viel brauchen, wie wir denken.

Wirklich sehenswert!

P.S.: Noch mehr zum Thema Wahlmöglichkeiten und das Paradoxon derselben gibts sehr schön dargestellt hier.

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Eine Antwort zu “Nachlese: Von allem zuviel.

  1. interessante und informative Links, die mich – etwas provokant formuliert – an ein fast täglich zu beobachtendes Phänomen erinnern: Ich habe es mal „Smartphone-Autisten“ genannt (mit einer Entschuldigung an diejenigen, die wirklich eine autistische Störung haben und sich bei weitem nicht so verhalten):
    Ich warte an einer Haltestelle oder bin mit der S-Bahn, U-Bahn, etc. unterwegs. Wenn ich mich umsehe, was entdecke ich: Lauter Leute, die in ihre Smartphones schauen, irgendwas rumklicken, meistens noch einen Kopfhörer im Ohr. Kaum ein Aufschauen (wo bin ich gerade, was passiert um mich herum …). Und es sind nicht ein oder zwei „Smartphone-Autisten“, nein, an manchen Tagen ist es eher umgekehrt: es sind ein oder zwei, die nicht in ihrer Smartphone-Welt versunken sind. Mit ein wenig Abstand betrachtet, wirkt das wirklich komplett schräg.
    Wobei ich sagen muss: Eine Zeit lang hatte ich auch ständig einen Knopf im Ohr und habe wie versunken herumgeklickt (zunächst mp3-Player, später ipad mit Internetanbindung). Bis ich irgendwann – mit gleichzeitig zunehmender beruflicher Belastung – vor lauter Geräusch- und Informationsüberflutung einen Tinnitus bekommen habe, den ich bis heute nicht los bin. Seither lasse ich solche Geräte Zuhause, genieße die Sonnenstrahlen, schaue den Regentropfen zu oder den seltsam dauerklickenden Wesen um mich herum. Ich bin einfach da, mache so mal (vermeintlich) nix tun, sozusagen digitaler Minimalismus: Entstresst total und schäft die Sinne – für meine Umwelt und für mich selbst.

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