Fazit: 3×365 Dinge

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Wie schon erwähnt, neigt sich mit dem Jahr 2013 auch das dritte Jahr dem Ende zu, in dem ich täglich ein Ding aus meinem Leben entfernt habe – verschenkt, verkauft, weggeworfen oder einer anderen Bestimmung zugeführt. Man möchte meinen, dass der Lerneffekt inzwischen nicht mehr ganz so groß ist, aber mitnichten: Die Reise geht weiter.

Die wichtigsten Erkenntnisse dieses Jahres:


1. Der Blickwinkel verändert sich weiterhin.

In den letzten Monaten sind verstärkt Themen wie Nachhaltigkeit, ökologischer Fußabdruck und ethisch korrekter Konsum in mein Bewusstsein gerückt. Ich kann das zwar noch nicht komplett umsetzen, aber die Ideen sind da und werden weiter wachsen.

2. Auch Entrümpeln fordert Ressourcen.

Was ich schon vor langer Zeit verinnerlicht habe: Jeder Gegenstand, den ich besitze, fordert Aufmerksamkeit, Geld und Zeit (wo ist er, wie muss ich ihn pflegen, wie kann ich ihn reparieren?). Was mir in diesem Jahr klargeworden ist: das trifft auch auf jeden Gegenstand im Stadium des Loslassens zu (wem könnte ich das schenken, wie stelle ich ihn am besten bei Ebay ein, wo ist die nächste Entsorgungsstelle?). Mein Wunsch für 2014 wäre, mich damit weniger aufzuhalten und mich weniger davon getrieben zu fühlen. Einfach auch mal nur sein können, anstatt schon die Ideen für die nächste und die übernächste Baustelle im Kopf zu haben.

3. Ich werde routinierter.

Ein Großteil meiner Ausbeute bestand in diesem Jahr aus CDs, Zeitschriften, Büchern und weiteren Medien. Ich habe eingesehen, dass ich nicht jedes Medium mehrfach und intensiv konsumieren muss, um entscheiden zu können, ob ich es behalten will. Eine CD ist auch digital ein Genuss, eine Zeitschrift enthält zwangsläufig auch uninteressante Informationen und (auch das ist ein Vorsatz für 2014) ein Buch muss nicht bis zum Ende gelesen werden, wenn schon die ersten Seiten eine Qual sind. Ich muss nicht allen Informationen dieser Welt „eine Chance geben“, einen Platz in meinem Leben zu erringen.

4. Die Arbeit der letzten Jahre trägt langsam Früchte.

Es wird zunehmend leichter, sich um alles, was ansteht, zu kümmern. Und auch wenn ich den Großteil meiner Zeit mehr als ausgelastet bin, so gibt es doch immer wieder Momente, in denen ich feststelle, dass einfach gerade nichts mehr zu tun ist. Oder plötzlich die Zeit habe, Dinge anzugehen, die ich mir seit Jahren vornehme. Davon bitte mehr!

5. Das hier ist kein Projekt, sondern eine Lebenseinstellung.

Auf die nächsten 365 Dinge!

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9 Antworten zu “Fazit: 3×365 Dinge

  1. Viel Erfolg bei den nächsten 365!

    Ich habe mir auch schon überlegt das im kommenden Jahr mal zu versuchen…

    • Dann fang doch einfach mal an und schau, wie weit du kommst 🙂 Es gibt ja inzwischen viele online dokumentierte 365-Projekte, vielleicht inspiriert und motiviert dich das ja.

      Und danke 🙂

      • Ja! Gelesen habe ich schon viel aber leider zu wenig umgesetzt 😉
        Aber als ein anderer Vorsatz für das neue Jahr, wie die sonst Üblichen, finde ich die Idee gar nicht so schlecht 🙂

      • Was ich ja schön daran finde: man muss nicht von heute auf morgen sein Leben umkrempeln und große Ausmistaktionen starten. Stattdessen guckt man jeden Tag mal kurz über sein Zeug, findet meistens auf Anhieb etwas, und das wars dann. Und glaube mir: wenn du erst einmal damit angefangen hast, wird es immer leichter und leichter 🙂

      • Ich hab ja noch paar Tage Zeit bis zum Jahreswechsel. Da denk ich noch ein wenig darüber nach. Bis jetzt spricht wenig dagegen 😉

        Falls ich mich dazu entscheiden kann werde ich sich das ein oder ander davon auf meinem Blog dazu erwähnen 🙂

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