Zen to done, 2. Monat

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Fazit des ersten (knappen) Monats, der der Gewohnheit „Vereinfachen“ gewidmet war:

  • ich habe sämtliche toDo-Listen gesammelt und sinnvoll zusammengelegt
  • Termine werden in diesem Jahr erstmals nur auf dem Handy (Google calendar, aCalendar für die Darstellung) und nicht mehr auf Papier organisiert
  • ich habe Remember the Milk reaktiviert und die genannten toDo-Listen eingepflegt
  • jeder Newsletter, der ungebeten kam, wurde umgehend abbestellt
  • alle weiteren Mails wurden nach Aktualität durchgeguckt und größtenteils gelöscht
  • meine Feeds sind sortiert und auf dem aktuellsten Stand (tschüss, liebe Blogleichen)
  • ich habe einen „Eingangskorb“ in meinem Zimmer geschaffen, in dem die anliegenden Dinge gesammelt werden
  • ich habe vorhandene Listen dahingehend überprüft, ob sie noch aktuell sind, und alles andere gelöscht
  • ich habe sämtliche „müsste ich später noch mal machen/lesen/gucken“-Ordner auf meinem Laptop durchforstet, mehrere 100 Dateien gelöscht und viele weitere zusammengelegt
  • ich habe weiter kräftig ausgemistet und z.B. auch gelesene Bücher, gehörte CDs und Hörbücher aussortiert (und ich habe sogar – sehr untypisch für mich – bei manchem Angefangenen beschlossen, es nicht zu beenden, weil es mir nicht zusagt!)

Und ich muss sagen: Es fühlte sich nicht groß nach Arbeit an (das meiste kann man zwischendurch, in Wartezeiten oder abends machen), aber ich selbst fühle mich umso geordneter, strukturierter und erleichterter! Schon zu wissen, dass alles, was ansteht, irgendwo an einem festgelegten Platz fixiert ist und alles andere, was nur stört, beseitigt wurde, beruhigt ungemein.

Das motiviert natürlich zum Weitermachen, und so habe ich mir für den Februar die Gewohnheit 1, „Sammeln“, vorgenommen. Es geht darum, jede spontane Idee sofort an einem zentralen Ort festzuhalten, um sie später in entsprechende Listen einzusortieren. Das habe ich zwar teilweise ohnehin schon gemacht, aber ich will mich noch mehr darauf konzentrieren, das Fixieren nicht mehr aufzuschieben.

Dazu trage ich bei mir:

  • einen Schmierzettel (ich kenne mich, in Notizbücher gucke ich nicht rein)
  • einen Kuli
  • mein Handy

Ich schreibe generell gerne mal schnell was auf Zettel (mit entsprechend ausartender Zettelwirtschaft) und bin in Situationen, in denen mir spontan etwas einfällt, zu ungeduldig fürs Tippen. Der Plan ist daher, für solche Fälle einen Schmierzettel mitzuführen (der beizeiten entsorgt wird) und die Punkte dann später zu übertragen. Für Ideen in Momenten mit mehr Muße dagegen gibts direkt einen Platz im Handy – entweder als Termin im Kalender (inkl. Notiz wie „Mexico-Party . Poncho nicht vergessen!“) oder als Punkt auf einer der Listen in der „Remember the milk“-App. Weiterhin trainieren möchte ich natürlich die Gewohnheit „Vereinfachen“ – alles, was nicht wirklich wichtig ist, fliegt wieder raus oder wird direkt verworfen.

Hat jemand von euch in der Zwischenzeit Lust bekommen, sich auch an Zen to done zu versuchen? Falls ja: was habt ihr euch vorgenommen und was habt ihr schon geschafft? 🙂

Für alle Neueinsteiger: Dieser Beitrag gehört zu meinem diesjährigen Projekt, Zen to done umzusetzen. Genaueres könnt ihr hier noch mal nachlesen.

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